Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
219
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21 Schalen nebſt den Beinen, waͤſcht ſie ab und zer⸗ ſioͤßt ſie in einem Moͤrſer recht fein. Unterdeſſen erhitzt man eine zu den Schalen verhaͤltnißmaͤßige Quantitäͤt Butter, thut das Geſtoßene hinein laͤßt es zuͤfammen eine Weile kochen, und rüͤhrt es ofters um. Wenn nun die Butter eine ſchoͤne ro⸗ the Farbe erhalten hat, gießt man ſie durch ein Haarſieb in ein Gefaͤß von Steinguth und ſetzt ſie leicht zugedeckt bey Seite. Nach etlichen Tagen

ſchneidet man die Butter Stuͤckweiſe aus, um ſie

von der darunter befindlichen Feuchtigkeit, welche

ihr das Verderben⸗ zuziehen wuͤrde, zu befreyen.

Man ſchmelzt die Butter in gelinder Waͤrme und gießt ſie in ein Glas oder ein Gefaͤß von Stein⸗ guth, verbindet ſie mit einer Thierblaſe und hebt

ſie an einem kuͤhlen Orte auf. Soll fie aber lan⸗

ge gut bleiben, ſo uͤbergießt man ſie mit geſchmol⸗ zenemn Wachs und bindet ſodann das Gefaͤß zu.

513. Hummer und Taſchenkrebſe. Dieſe Krebsarten koͤnnen in geſalzenem Waſ⸗ ſer abgeſotten und dann mit Weineſſig. und Pfeffer

gegeben werden.

414. Auſtern zuzurichten. Man ſchlaͤgt mit dem Nuͤcken eines ſtarken Meſere den Rand der Schalen etwas ab, wodurch die Schalen ſchon ein wenig geoffnet werden, dann

biegt man die Muſchel mit dem Meſſer von einan⸗

der, loͤſt die Auſter ab und legt ſie in die untere

Schale, richtet ſie in einer Schuͤſſel an, und giebt