Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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49 1. Schley zu ſieden.

Dieſer Fiſch wird noch dem Abſchlachten mit Salz abgeſchleunt, geſchuppt, abgewaſchen, in Stuͤ⸗ cke zerſchntten, in geſalzenem Waſſer abgeſotten und zu friſchen Erbſen oder gruͤnem Dill gegeben, oder mit einer ſauren Speckbruͤhe angerichtet. Oder man macht von Weineſſig, geriebenem Pfefferku⸗ chen, Butter, Roſinen und Mandeln eine Bruͤhe,

legt den Schley hinein und laͤßt ihn anochmals da⸗

mit iſieden.

492. Schleye blau zu ſieden.

Hierzu wird der Schley geriſſen, und jede Haͤlfte in zwey bis drey Theile geſchnitten. Als⸗ dann legt man den Schley etliche Stunden in Eſ⸗ ſig, ſetzt darauf etwas Waſſer und das nöͤtht ge Salz hinzu und kocht ſie damit gahr. Beym Her⸗ ausnehmen wird er mit kaltem Waſſer beſprengt, ſogleich zugedeckt und beym Anricten mit Peterſi⸗

lie belegt.

493. Schreye zu hacken. 4 Man übergießt die Schleye mit ſiedendem Waſ⸗

fer, entſchleimt und trocknet ſie. Hierauf werden ſie ausgenommen, geſpalten, mit Salz und Mehl

oder fein geriebener Semmel beſtreuet und in der

Pfanne in Butter oder Schmalz gebacken. Nach⸗

dem ſie ſich wohl deläirbt habeh, werden ſie angei 2

ichtet.