Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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ſalzen, dann abgetrocknet, hierauf wieder etwas

angefeuchtetet, mit Mehl beſtreuet und in Baum⸗ oͤl oder Butter gebacken. Alsdann wird er mit Salz, Pfeffer, Lorbeerblaͤttern und in Scheiben geſchnittenen Zwiebeln in einen Steintopf gelegt und mit aufgekochtem und wieder erkaltetem Weineſſig uͤbergoſſen, und an einem kuͤhlen Orte aufbewahrt. Anſtatt den Lachs zu braten, kann man ihn auch mit Waſſer abſieden, nach dem Erkalten, mit J Ing⸗ wer, Pfeffer, engliſchem Gewuͤrz und Lorbeerblaͤt⸗

tern in ein Faͤßchen packen und mit Weineſſig und

Süfzlare dbenirßen.

480. Geraͤucherter Lachs.

Man ſchneidet dem Lachs nach dem Ausweiden den Kopf ab, loͤſ't ihm die Wirbelknochen aus, ſalzt ihn, auf ſechs Tage, mit Salz und Salpeter ein, beſchwert ihn dabey mit einem Stein und wendet ihn oͤfters um. Alsdann waͤſchet man ihn ab, ſchlaͤgt ihn in Leinewand und haͤngt ihn entweder in den Rauch, oder legt ihn auf ein Geruͤſte von Beſen⸗ reis und laͤßt ihn ſo lange raͤuchern, bis er weich oder gahr iſt.

49r Lampreten. Man ſchlachtet die Lampreteu auf die Art, daß man ihnen mit einem Drathe die an den Seiten be⸗

findliche Luftloͤcher durchſticht. Alsdann reibt man

ſie mit Salz ab, oͤffnet ihnen den Bauch und nimmt den, laͤngs dem Ruͤckgrate laufenden Faden