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— 205 4— geſotten, oder auch in Butter gelb gebraten, nach⸗ dein man ſie vorher geſchuppt, geriſſen, in Stuͤcke zerſchnitten und eine Weile, mit Sa beſtreuet, hat
liegen laſſen.
474. Gedaͤmpfte Karpfen. nn
Man kocht in einem Schmortiegel Weineſſig, Waſſer und etwas Fleiſchbruͤhe mit geriebener Sem⸗ mel, Pfeffer, Ingwer und Muskatblumen auf, legt die geriſſenen und geſalzenen Karpfen hiein,
thut noch Butter und Zikronenſchale hinzu und laͤßt.
es wohl zugedeckt unter oͤfterm Umſchwenken daͤm⸗ fen. Zuletzt ſetzt man noch etwas Butter hinzu und
beſtreuet die Karpfen beym Anrichten mit Muskat⸗
blumen.
475. Gebackene Karpfen.
Man ſchneidet die geſchuppten und geriſſenen Karpfen in Stuͤcke, waͤſcht ſie ab, beſtreuet ſie mit Salz, laͤßt ſie eine halbe Stunde damit liegen, trock⸗ net ſie alsdann mit einem Tuche ab, befeuchtet ſie wieder mit etwas Waſſer, beſtreuet ſie in und aus⸗ wendig mit Mehl und baͤckt ſie in Butter aus⸗
476. Klippfiſch. 33
Man ſchneidet den Klippfiſch in Staͤcke, waͤſf⸗
ſert ihn einen Tag in oͤfters gewechſeltem lauwar⸗ mem Waſſer ſetzt ihn dann mit weichem kalten Waſ⸗ ſer aufs Feuer, thut, nach dem Abſchaͤumen, engli⸗ ſches Gewuͤrz und Lorbeerblaͤtter daran, und laͤßt ihn eine halbe Stunde ſieden. Man giebt ihn als Bey⸗


