Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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466. Geraͤucherte Heringe.

Man waͤſſert fette Heringe einen bis zwey Ta⸗ ge in oͤfters gewechſeltem Waſſer, legt ſie hierauf noch einen Tag in friſche Milch, und haͤngt ſie dann in gelinden Rauch. Sie werden mit WBein⸗ eſſig genoſſen. 8

467. Karauſchen mit ſaurer Brühe.

Man kocht die abgeſchuppten und ausgenom⸗ menen Karauſchen mit geſalzenem Waſſer ab. Un⸗ terdeſſen erhitzt man gleiche Theile Weineſſig und Waſſer bis zum Sieden, ſetzt Zucker, etwas Mehl und Eydotter hinzu richtet die Bruͤhe uͤber die Ka⸗ rauſchen ab und uͤbergießt ſie noch mit braun ge⸗

8 bratener Butter. 8

Die Karauſchen koͤnnen guch blos in geſalze⸗ nem Waſſer mit Kuͤmmel abgekocht werden.

468. Karauſchen mit Butterbruͤhe. Die in Waſſer mit Salz abgekochten Karauſchen

werden mit einer durchs Kochen bereiteten Bruͤhe

von Fleiſchbrühe, Butter geriebener Semmel, Mus⸗ tatbhumen und gehackter: Peterſilie angerichtet.

469. Kar zauſchen mit Speck.

Die Karonchen werden hierzu in geſalzenem Waſſer abgekocht. Alsdann roͤſtet man Mehl in Butter gelbbraun, ruͤhrt es mit Fleiſchbruͤhe und Weineſſig ab, thut gewuͤrfelten obgebratnen Speck und groͤſtete Semmel hinzu und giebt die Bruͤhe. uͤber die Fiſche..