Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
201
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- 201 gerade herunter auf und zieht ſie vorwaͤrts auf bey⸗ den Seiten ab, und nimmt die ſogenannte Seele aus dem abgeſchnittenen Bauch heraus., Dann wird der Hering in ſchraͤge Stuͤcke zerſchnitten, auf einen Teller gelegt, und der Bauch daneben.

460. Hering mit Butterſoſe.

Der Hering wird einige Stunden in Waſſer ge⸗ legt, dann geſchuppt, ausgenommen und auf dem

Roſte gebraten. Zur Soſe roͤſtet man etwas Mehl⸗ in Butter, gießt Weineſſig hinzu, laͤßt es aufko⸗ chen und richtet die Soſe uͤber den Hering an. Oder man zerſchneidet den gewaͤſſerten Hering, laͤßt ihn in Waſſer aufſieden, und daͤmpft ihn dann in ausgewaſchener Butter und ein wenig Waſſer, wo⸗ zu man etwas geriebene Semmel und Muskatblu⸗ men gethan hat. Beym Anrichten belegt; man nben Schülſelrand mit Peterſilie.

m 46 1. Hering mit Seuföruͤhe.

Der Hering wird gewaͤſſert, geſchuppt und ab⸗ geſotten, und darauf mit der Senſürühe.(Nr. 233) übergoſſen.

462. Gefuͤlter Hernng. 18 Man fuͤllt die Heringe, nachdem ſolche gewaͤſ⸗ ſert, abgeſchuppt und ausgenommen worden, mit einem Farſch von gehacktem Heringsmilch, grüͤner Peterſilie, Ingwer, Pfeffer und etwas Butter, naͤhet ſie zu und laͤßt ſie in Butter abbraten.