Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
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in geſalzenes, ſiedendes Waſſer thun und darin gahr werden laſſen, worauf ſie dann mit einer Butter⸗ ſoſe angerichtet werden. Zu dem Ende thut man in geſchmolzene Butter geriebene Semmel, Muskat⸗ blumen, klein gehackte Peterſilie, gießt eine erfor⸗ derliche Quantitaͤt Waſſer hinzu, laͤßt alles ſo lan⸗ ge kochen bis es dicklich iſt und gießt ſie dann uͤber die angerichteten Grundlinge.

Auch kann man die Gruͤndlinge in Waſſer mit etwas Kuͤmmel gahr kochen, und alsdann eine Kuͤm⸗ melbruͤhe, oder ſaure Eyerbruͤhe daruͤber an.

449. Gruͤndlinge zu backen. Man beſtreuet die im weißen Wein abggeſtor⸗ benen Gruͤndlinge mit Salz uud laͤßt ſie damit ei⸗ ne Weile liegen, trocknet ſie dann ab, befeuchtet ſie wieder mit Waſſer, beſtreuet ſie mit Salz und Mehl und baͤckt ſie in Butter goldgelb. Man kann die Gruͤndlinge auch erſt gewoͤhnlich abſieden, dann aptrocknen, in einem Teige von gequirlten Eyern und Salz umwenden und in Butter abbacken.

450. Hecht zu ſi eden. 1 ela Der Hecht wird abgeſtochen, ausgenommen, in Stuͤcke zerſchnitten, abgewaſchen und mit geſalze⸗ nem, kalten Waſſer, engliſchem Gewuͤrz und Lor⸗ beerblaͤttern aufs Feuer gebracht, abgeſchaͤumt, und wenn er gahr iſt, mit einer Wein, Sardellen⸗ oder Meerrettigſoſe angerichtet. Die Leber wird am beſten mit einer Weinbruͤhe angerichter.