- 294—
— 440. Buͤcklinge. 5 Man genießt den Buͤckling entweder roh zum Butterbrod, oder man weicht ihn in Wein ein⸗ ſchneidet den Bauch auf, biegt ihn auseinander, beſtreicht ihn mit Butter, legt ihn mit dem Ruͤcken auf den Roſt, laͤßt ihn braten, und ißt ihn dann mit Moſtrich. Man kann den Buͤckling auch in der Pfanne braten. Auch wird derſelbe, roh zerftuͤckt⸗ zum Ruhrey genommen.
441. Cabliau.
Derſelbe wird, nach dem Abſchuppen und Rei⸗ nigen, mit geſalzenem Waſſer gekocht. Man laͤßt alsdann nue ſo viel Waſſer darauf, als zur Bruͤhe noͤthig iſt, thut etwas Wein, Zitronenſcheiben, ge⸗ riebenes Weißbrodt, Butter und Muskatblumen da⸗ zu und laͤßt es eine Weile kochen, legt hierauf aus⸗ geſtochene Auſtern hinzu, und ſetzt das Kochen noch eine Weile fort.
442. Dorſch zu kochen.
Man waͤſfrt den getrockneten Dorſch ein, ſchneidet das Oberſte davon ab, ſetzt ihn mit kal⸗ tem Waſſer auf, und ſobald er anfaͤngt zu ſieden⸗, nimmt man ihn vom Feuer ab, ſchaͤumt ihn ab, entfernt ſetzt ihn zu Feuer, bedeckt den Keſſel mit ei⸗ nem Tuche und laͤßt den Fiſch in ſolchem Waſſer etwas ſtehen. Alsdann zieht man ihn heraus, laͤßt ihn abtriefen, und daͤmpft ihn mit Butter. Der


