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eiae Weile gelaſſen. Alsdann legt man ihn in ſſtark geſalzenes ſiedendes Waſſer und läͤßt ihn bey maͤßiger Hitze kochen. Beym Herausnehmen be⸗ 9 ſpritzt man ihn mit kaltem Waſſer und ſchlaͤgt ihn dy in ein reines Papier, um die Ausduͤnſtung und 6 den Zutritt der Luft zu verhindern, weil er ſonſt. 5 nicht blau, ſondern ſchwarz wird. Beym Anrich⸗— 9 ten wird er mit Peterſilie oder Kreſſe uͤberſtreuet, 1 und Weineſſig dabey gegeben, oder man macht eine ſaure Eyerbruͤhe dazu.
430. Barben in kurzer Bruͤhe geſotten.
Man erhitzt weißen Wein mit Salz, Gewuͤrz⸗ nelken, Muskatnuß und Lorbeerblaͤttern bis zum Sieden, thut alsdann den vorbereiteten Barben hinein und kocht damit die Bruͤhe kurz ein.
431. Barben gewoͤhnlich zu ſiden. Die Barben werden geſchuppt, geriſſen, abge⸗— waſchen und in geſalzenem Waſſer gahr geſot⸗ ten.
432. Barben zu backen.
Die Barben werden geſchuppt, geriſſen, fein uͤberkerbt, in Stuͤcke zerſchnitten und eine Stunde lang eingeſalzen. Alsdann werden ſie abgetrocknet, mit Mehl beſtreuet und in Schmalz goldgelb geba⸗ cken. Hierauf roͤſtet man Mehl in Butter braun, gießt Fleiſchbruͤhe und etwas Wein daran, thut Ingwer, Lorbeerblaͤtter, Pfeffer, Zwiebeln, und, gegen das Ende, Zitronenſcheiben hinzu, laͤßt alles


