Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
190
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Oder:

Man ſpaltet den gereinigten Aal auf dem Ruͤ⸗ cken auseinander, bereibt ihn mit Salz und Sal⸗ peter, und laͤßt ihn einige Tage damit liegen. Als⸗ dann ſpannt man ihn mit Holzſtaͤbchen aus, und haͤngt ihn drey Tage in kalten Rauch, bindet ihn dann in Papier ein, laͤßt ihn nun noch zwey Tage raͤuchern, und haͤngt ihn, zum laͤngern Aufbewah⸗ ren, an einen luftigen Ort.

426. Alante zu ſieden. Dieſe werden gewoͤhnlich blau abgeſotten und mit ſaurer Cyerbruͤhe zugerichtet.

427. Aalraupen(Quappen) zu ſieden.

Man ſchleimt die Aalraupen mit Salz oder

Aſche ab, nimmt ſie bis auf die Leber aus, welch

man unten am Halſe haͤngen laͤßt, und ſiedet ſie

entweder in geſalzenem Waſſer, oder in Weineſſig

unnd Waſſer, mit Butter gahr. Man richtet ſie

entweder mit einer gruͤnen Erbſenbruͤhe oder Pe⸗ terſilienbruͤhe ꝛc. an.

428. Aalraupen zu mariniren. Hierbey verfaͤhrt man eben ſo⸗ wie beym Aale.

429. Barben blau zu ſieden. Der Barbe wird geriſſen, und wenn er 18 groß iſt, in Stuͤcke zerſchnitten, ausgewaͤſchen, in einem Gefaͤße mit fſa üͤbergoffen, und darinnen