Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
189
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189 424. Marinirter Aal.

Der Aal wird, nachdem er abgehaͤutet und ausgenommen worden, ſo von einander geriſſen, daß er am Nuͤcken ganz bleibt; dann ſchneidet man den Ruͤckgrat heraus, und beſtreuet den Aal. mit getrocknetem und fein geriebenen Majoran und Thymian, Pfeffer, Muskatblumen und Salz, bin⸗ det ihn, zuſammengewickelt, in ein kleines leinen Tuch und kocht ihn mit in geſalzenem Waſſer gahr. Alsdann preßt man ihn aus, laͤßt ihn unter der Preſſe erkalten, und legt ihn dann in, Weineſſig. Er wird in Scheiben Ieſchnitten n zu Tiſche gege⸗ ben.

Oder:

der gereinigte und gewaͤſſerte Aal wird mit Baumoͤl beſtrichen und auf dem Roſte gahr gebra⸗ ten. Alsdann legt man ſie ſchichtweiſe mit engli⸗ ſchem Gewuͤrz, Rosmarin, Zitronenſchalen und Lor⸗ beerblaͤttern in ein Faͤßchen, ſchlaͤgt es zu, und fuͤllt es durch ein, in dem einen Boden beſind! hes, Zapfloch mit Weineſſig an.*

425. Aal zu raͤuchern.

Der Aal wird hierzu abgeſchleimt, ausgenom⸗ men, abgewaſchen, einige Tage eingeſalzen, dannd⸗ in duͤnnes Papier geſchlagen und in den Rauch ge⸗ haͤngt. Man ißt ihn entweder roh mit Pfeffer und Salz, oder auch vorher auf dem Roſt gebra⸗ n ten, mit Weineſſig und Zitronenſaft.