Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
188
Einzelbild herunterladen

188. der, gießt etwas Wein oder Waſſer daran, ſtreuet etwas Salbey daruͤber, deckt die Pfanne zu, und laͤßt ihn bey gelindem Kohlenfeuer braten. Wenn er bald gahr iſt, wird die Pfanne aufgedeckt, da⸗ mit er bey fortgeſetztem Braten uͤberall braun werde. Man kann ihn entweder mit ſeinem eigenen Fette und halben Zironen, oder mit einer ſauren Zwie⸗ belbruͤhe anrichten. nn

422. Aal gefuͤllt zu braten.

Der Aal wird abgezogen, und ausgenommen,

rein ausgewaſchen, in Stuͤcke zerſchnitten, mit Salz beſtreuet und damit eine Weile liegen gelaſſen. Hier⸗ auf trocknet man ihn ab und fuͤllt ihn mit reiner, von Butter, Eyern, geriebener Semmel, gehackten Mandeln, Zitronenſchale, Kraͤutern und Muskat⸗ nuß bereiteten, Fuͤlle an, naͤht ihn zu und laͤßt ihn am Spieße braten. Wenn er etwa halb gahr iſt⸗ wird er mit geriebener Semmel und etwas geſtoße⸗ nen Nelken beſtreuet, und dann vollends gahr ge⸗ braten.

423. Aal zu backen.

Der Aal wird abgezogen, ausgenommen, gewa⸗ ſchen, an beyden Seiten eingekerbt, in Stuͤcke zer⸗ ſchnitten, mit Salz beſtreuet und damit eine Weile liegen gelaſſen; dann wird er abgetrocknet, in Mehl

umgewendet, in abgeklaͤrter Butter gebraten und beym Aurichten mit Zitronenſaft betroͤpfelt.