— 182— wird entweder wie der Auerhabn in Eſſig gebeitzt/ oder men zieht ihm die Haut ab, klopft ihn nuͤrbe, durchzieht ihn mit ſtarken Speckſtreiſen, ſalzt ihn⸗ nnd laͤßt ihn hierauf im Ofen braten.
413. Gebratener Faſahn.
Nach dem man dem Faſahn den Kopf unge⸗ gerupft abgeſchnitten, und den Schwanz behutſom ausgezogen hat, rupft man ihn gehorig, ſchneidet die vorne ungerupften Fluͤgel, wie bey der Gans ab, laͤßt ihm die Beine, nimmt ihn durch eine kleine gemachte Oeffnung aus uund waͤſſert ihn. Die Bruſt und die Keule werden bardirt, und der Fa⸗ ſahn am Spieße, unter fleißigem Begießen, wozu 2 ½ Stunden noͤthig ſind. Um den abgeſchnittenen — Kopf wickelt man, nach dem Schnabel zu, ein klei⸗ nes kraußes Papier, legt ihn, wie auch die Fluͤ⸗ gel und den Schwanz, zu dem Faſahn an ihre Stel⸗ le und giebt ihn ſo auf den Tiſch.
414. Gebratene Schnepfen. Sowohl die Waldſchnepfen, als Bekaſſinen und alle Arten kleiner Schnepfen werden behutſam gerupft, abgewaſchen aber nicht ausgenommen, und bardirt am Spieße, bey maͤßiger Hitze, unter fleiſ⸗ ſigem Begießen mit Butter, gebraten, daß ſie nicht austrocknen. Man laͤßt die Fettigkeit auf gerͤſtete Semmelſcheiben troͤpfeln und richtet ſie darauf an.- 2


