Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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3 181 1.. ſchoͤnen hochrothen Federn uͤber den Augen ſtehen, reinigt ihn aber uͤbrigens gut, bereibt ihn inwendig mit Salz und legt ihn, um ſein ſehr hartes Fleiſch muͤrbe zu machen etliche Tage in eine Marinade von ſcharfem Eſſig, engliſchem Gewuͤrz, Gewuͤrz⸗ nelken, Wacholderbeeren und Lorbeerblaͤttern. Als⸗

dann wird er unter fleißigem Begießen abgebraten

Er muß 5 Stunden braten. 410. Gebratener Birkhahn.

Der Birkhahn wird vor dem Braten, wie der Auerhahn, mit gewuͤrztem Eſſig gebeitzt; doch kann er auch, beſonders wenn er jung iſt, friſch gebra⸗ ten werden, nachdem er vorher 3z bis 4 Tage mor⸗ tifizirt worden iſt.

411 Gebratene Haſelhuͤhner, Rebhuͤhner, wilde Tauben nnd Wachteln.

Dieſe werden, nach gehoͤriger Reinigung und ein⸗ bis zweytaͤgiger Mortiſizirung am beſten am Spieße, entweder bloß, oder bardirt gebraten, und fleißig mit Butter begoſſen. Ein Feldhuhn muß, je nachdem es jung oder alt iſt, 1 bis 2 Stunden, ein Rebhuhn 12½ Stunde, eine wilde Taube ½ Stun⸗

den gebraten und eine Wachtel beynahe eben ſo kange.

412. Gebratene Trappen.

Ein junger Trappe wird, nach gehoͤriger Vor⸗ bereitung und ein⸗ bis zweytaͤgiger Mortifizirung

geſpickt und dann am Spieße, oder im Ofen, wie gewoͤhnlich abgebraten. Ein alter Trappe hingegen

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