Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
179
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179 nem Pfeffer und ein gut Theil Kapern aufkochen, und macht die Brühe durch hinzugeſetzte Semmel ſaͤmig.

404. Haſchee von Puter..

Man hackt das Fleiſch vom gebratenen Puter,. nebſt Schinken, Schalotten, Petreſilie, Zitronen⸗ ſchaale, Morcheln und Truͤffeln, thut Muskatnuß oder Pfeffer hinzu, ſchwitzt es in Butter ab, ruͤhrt etwas Mehl darunter, gießt Wein und Juͤs dazu, und laͤßt es gelinde kochen. Es wird allein, oder zu einem andern Eſſen gegeben.

405. Gebratene Kapaunen. Wenn der Kapaun gehoͤrig vorbereitet und Ma⸗,

. gen und Leber nebſt dem Kopfe zwiſchen die auf

den Ruͤcken geſchlagenen Flüͤgel geklemmt, und das Bruſtbein eingebogen worden, wird er eine Weile gewaͤſſert, hierauf geſpickt, inwendig mit Salz be⸗ rieben, und dann, unter fleißigem Begießen, erſt

mit geſalzenem Waſſer, und dann mit Butter, bey

mäͤßiger Hitze, abgebraten, wozu am Spießfeuer 2¼1 und im Ofen 2 ½ Stunden noͤthig ſind. Damit er beym Braten ſaftig bleibe, kann man auch ein mit Butter beſtrichenes Papier auf die Bruſt bin. den und ihn dabey fleißig begießen. Das Papier

nimmt man erſt kurz vor dem Anrichten

weg, damit er ſich nur ein wenig gelb faͤrbe.

406. Gebratene junge Huͤhner. Dieſe werden eben ſo, wie die Kapaunen be⸗