Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
178
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178 401. Gebratene wilde Enten.

im entgegengeſetzten Falle aber muͤſſen ſie vorher bardirt werden. Die Fuͤße werden ihnen nicht ab⸗ geſchnitten, ſondern auf den Ruͤcken gedrehet, daß man aus ihren Krallen die wilde Art erkennen

und fleißig mit Butter begoſſen.

402. Puterbraten. Den auf oben(Nro 349) beſchriebene Weiſe vorbereiteten Puter klemmt man den Magen und

die Leber unter die Fluͤgel, klopft die Bruſt recht muͤrbe, ſchlaͤgt den Bruſtknochen entzwey, ſpickt

beliebigen(z. E. aus zu Schaum geriebener But⸗ ter, Milch, Eyern und Eydottern, Roſinen, Korin⸗ then und geriebener Semmel bereiteten) Fuͤlle an, bindet ihn zu, und begießt den Puter waͤhrend dem Braten zuerſt mit geſalzenem Waſſer und hernach mit Butter, betraͤufelt ihn auch wohl noch mit Zi⸗ tronenſaft, wodurch er muͤrber und ſchmackhafter gemacht wird. Am Spießfeuer wird er in 51 und im Ofen in 3 ½ Stunden gahr. Beym Anrichten belegt man den Braten mit Zitronenſcheiben.

403. Ragout von Puterbraten. Man ſchneidet den Braten in ſchickliche Stuͤ⸗ cke, laͤßt ihn in ſeiner Bratenſoſe oder Fleiſchbruͤhe mit gehackten Zwiebeln, Zitronenſcheiben, geſtoße⸗

den Puter mit Speck, fuͤllt den Kropf mit einer

Wenn ſie fett ſind, kann man ſie bloß braten,

kann. Sie werden am bloßen Spieße gebraten,

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