Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
176
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176 aögebräten und mit feinem eigenen Bade begoſſen. Zur Soſe ruͤhrt man in Butter gebratenes Mehl mit etwas Bratenbruͤhe ab, gießt noch ein wenig Weineſſig hinzu und thut Kapern, weißen Pfeffer und Zitronenſchale daran. Beym Anrichten wird der Draten mit Zitronenſcheiben belegt.

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396. Gaͤnſebraten.

Nachdem die Gans auf oben(Nro 324¼) be⸗ ſchriebene Art vorbereitet und 2 bis 3 Tage mor⸗ tiſizirt worden, wird ſie eine Weile gewaͤſſert, nach Belieben mit in heißem Waſſer abgebrüheten Bey⸗ fuß, oder ganzen Vorsdorferaͤpfeln, oder halb gahr gekochten Kaſtanien, oder auch mit einem aus Ka⸗ ſtanien, in Streifen geſchnittenen Mandeln, Eyern, Roſinen und in Vutter geroͤſteter Semmel bereite⸗

ten Farſche gefuͤllt, zugenaͤhet, und dann erſt bey

gelinder, hernach aber verſtaͤrkter Hitze gebraten. Anfangs begießt man ſie mit geſalzenem Waſſer, dann aber mit dem ausgetraͤufelten Fette. Gegen das Ende kann man den Braten mit geriebener Semmel paniren. Zur Soſe macht man etwas Butter hraun, gießt Bratenbruͤhe hinzu und giebt ſie bey dem Braten, bey deſſen Anrichtung die Schuͤſelrand mit Salz beſtreuet wird.

397. Gebratene wilde Gänſe. 1 Dieſen werden die Knochen eingebrochen, in heißem Waſſer ſteif gemacht, und dann erſt bey gelinder, hernach aber verſiaͤrkter Hitze abgebraten,