— 174— 4 beſchriebene Weiſe abgezogen und treſſirt, außer daß man die ranhen Fuͤße daran laͤßt, geſpickt und ge⸗ ſalzen. Er wird entweder am Spieß, oder im O⸗ fen, und zwar langſam gebraten, wobey er an⸗ fangs mit heißem Waſſer, nachher aber fleißig mit
Butter be egoſſen wird. Man kann den geſpickten Haſen vor dem Braten auch mehrere Stunden in einer Marinade von Eſſig, Wacholderbeeren, Ge⸗ wuͤrznelken und Pfeſſer legen. Am Spieß wird der Braten in 2, und im Ofen in 23 Stunden gahr.—
391. Angeſchlagener Haſenbraten.
Man löͤſ't von einem rohen Haſenbraten alles Fleiſch ſo weit ab, daß nur die Bene an einander bleiben, hackt daſſelbe, und den vierten Theil Speck ganz fein, wuͤrzt es mit Salz, Pfeffer und Muß⸗ katnuß, ſchlaͤgt einige Eyer dazu, und legt dieſen Farſch ſo an die Beine, daß der Braten ſeine vo⸗ rige Geſtalt wieder bekoͤmmt, und macht ihn dann im Ofen gahr.
392. Poupietten von Haſen.
Man ſchneidet von dem abgloͤſ'ten Ruͤckenſtuͤck des Haſen breite Scheiben, beſtreicht dieſelben mit Kalbfleiſchfarſch, wickelt ſie zuſammen, ſteckt ſie an ein kleines Spießchen, umwickelt ſie mit Speckſchei⸗ ben und laͤßt ſie am Spieße abbraten. Man giebt ſie mit einer Speclſoſe.
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