Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
170
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170 hackte Sardellen und dergleichen Zwiebeln, Kapern, Zitronenſchale, Pfeſſer, etwas Weineſſig und den in Stuͤcke zerſchnittenen Braten hinzu, und laͤßt es zuſammen aufkochen.

Oder:

Man ſchwitzt den in Scheiben geſchnittenen Bra⸗ ten nebſt klein geſchnittenen Zwiebeln in Bratenfett auf, gießt dann etwas Weineſſig und Bratenbruͤhe hinzu, wuͤrzt es mit Baſilien oder Dragun und läßt es zuſammen kochen. Zuletzt macht man die Bruͤhe durch hinzugeſetztes geriebenes Roggenbrod ſaͤmig und ſchneidet einige Zitronenſcheiben daran.

380. Lammsbraten.

Hierzu un man gemeiniglich die beiden Keu⸗ len zuſammen und ſticht die Vorderblaͤtter mit der Bruſt ab. Man ſpeilt an dem abgeſchnittenen En⸗ de die Haut ſeſt, damit ſie ſich beim Braten nicht zuruͤckziehen kann, desgleichen auch unten die Keu⸗

len zuſammen. Der Braten wird entweder in hei⸗

ßem Waſſer, oder auf dem Roſte ſteif gemacht. Nach dem Verkuͤhlen ſpickt man die Keulen mit Speck und laͤßt dann den Braten am Spieß, wo er am beſten wird, bei etwas raſchem Feuer, unter oͤfterm Begießen mit Butter abbraten, wozu 14 Stun⸗ den erforderlich ſind. Gegen das Ende kann man ihn mit geriebener Semmel paniren. Beym An⸗ richten belegt man den Braten mit Zitronenſcheiben

und Zitronenſchale. 5