am Spieße, nachdem man denſelben mit Salz und feingehackten Schalotten beſtreuet und mit Zitronen⸗ ſaft betroͤpfelt hat, beſtreicht dann einige Bogen Papier mit geſchmolzener Butter, belegt den Bra⸗ ten damit, bindet es mit Bindfaden veſt und laͤßt ihn an ziemlich ſtarkem Feuer 4 Stunden braten. Alsdann nimmt man das Papier davon ab, legt den Braten ſo in die Schuͤſſel, daß der Muͤrbbraten oben zu liegen kommt, und giebt eine Sardellenſoſe dabey oder ſeine eigene Soſe daruͤber und eine Ha⸗ ſcheeſoſe dabey.
Man kann dieſen Braten auch, wenn er un⸗ gefaͤhr 3 Stunden gebraten hat, von dem Papier befreyen, eine halbe Stunde bloß, und mit Butter begoſſen, braten, ihn alsdann eines Meſſerrückens dick mit Roggenmehl beſtreuen, und ohne weiteres Begießen, ihn vollends gahr werden laſſen.
367. Rindsmuͤrbbraten.
Die Mürbbraten werden behntſam gehaͤutet, mit fein geſchnittenei Speck in mehreren Reihen
der Laͤnge nach geſpickt, und unter fleiſiigem Be⸗
gießen mit Butter am Spieße, oder im Ofen ꝛc. gebraten. Kurz vor dem Anrichten werden ſie, ſo⸗ gleich nach dem letzten Begießen, entweder mit fein geriebener Brodtrinde, oder feinem Mehl und Salz beſtreuet, welche Panirung man alsdann durchbra⸗ ten laͤßt. Man giebt dazu entweder eingemachte Fruͤchte, oder man macht eine Soſe daruͤber, in⸗
dem man in der Brutbuter feingehackte Zwiebeln


