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— 163— die obere Seite gahr und braun iſt, wird er um⸗ gewandt, damit auch die untere Seite Kuloͤr be⸗ komme. Bey jedesmaligem Herausnehmen und nach⸗ herigem Einſetzen des Bratens wird die Pfanne herum gedreht, damit der Braten gleichfoͤrmiger erhitzt werde, indem die Hitze in dem hintern Theile des Ofens groͤßer, als vorne iſt. Waͤhrend dem Braten, welches uͤberhaupt ungefaͤhr 5 Stunden bedarf, wird der in der Ofenthuͤr befindliche Schie⸗ ber mehr oder weniger geoͤffnet, je nach dem der Braten dampft. Beym Anrichten des Bratens ſchoͤpft man das uͤberfluͤſſige Fett von der Bruͤhe.
365. Gebeitzter Rindobraten.
Man nimmt ein gut mit Fett durchwachſenes, kno⸗ chenfreies Stuͤck Rindfleiſch, legt es in ſcharfen Eſſig, wozu man Salz, geſtoßne Wacholderbeeren, Pfeffer, engliſches Gewuͤrz und einige Lorbeerblaͤt⸗ ter gethan hat, wendet es taͤglich um und laͤßt es
dann, anter fleißigem uiein mit ſeiner Mari⸗ nade, braten.
366. Roſtbeef.
Hierzu nimmt man das Stuͤck Rindfleiſch, zwi⸗ ſchen der Keule und der Nierengegend, woran un⸗ ten der Muͤrbbraten ſitzt, giebt demſelben, durchs Abſchneiden des lappigten Fleiſches, eine viereckig⸗
te Geſtalt, jedoch daß der Mürbhraten ſo viel als
moͤglich geſchont, aber ein Theil des Fettes da von abgenommen wird. Man beveſtiget den Braten


