Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
149
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zu erſehen iſt.

149 1 werden mit geſalzenem Waſſer aufs Feuer gebracht, wenn ſie geſchaͤumt ſind, heraus genommen und ei⸗

ne Weile in kaltes Waſſer gelegt, daß ſie ſich recht weiß kochen. Alsdann bringt man ſie in ihre Bruͤhe zuruͤck, thut etwas Wurzelwerk hinzu, und laͤßt ſie damit gahr kochen. Zuletzt macht man die Bruͤhe durch, in Butter braun geroſtetes, Mehl ſaͤmig. 2. Die Huͤnerbruͤhe kann man nicht nur mit Semmelſchnitten zur Suppe machen, ſondern man kann auch nach Gefallen Gruͤtze, Gries, Graupen, Reis, Nudeln ꝛc. damit kochen. Den Reis und die Graupen kocht man erſt in Waſſer gahr, ſei⸗ het dieſes dann durch einen Durchſchlag ab, thut ſie in die Huͤhnerbruͤhe und läßt ſie damit noch eine Wei⸗ le kochen. Die Nudeln hingegen, werden gleich in die

Bruͤhe gethan und damit gekocht.

Beym Anrichten werden die Huͤhner, ſo wie

alles Gefluͤgel, das ganz aufgetragen wird, auf

dem Ruͤcken gelegt. Sie werden nicht nur als Beylage zu den angefuͤhrten Suppengemuͤſen gege⸗ ben, ſondern auch mit einigen andern Gemuͤſen,

auch mit Soſen angerichtet, wieaus Folgendem 4 81757

337. Huͤhner mit Kapern. Die Kuͤhner werden in geſalzenem Waſſer gahr

gekocht, in Stuͤcke geſchnitten und in Butter, mit etwas Salz, Zitronenſchale und einigen Zwiebeln eine

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