Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
146
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146 ſeblut durch einen Durchſchlag gegeben und nebſt etwas hinzugeſetzter Fleiſchbruͤhe, engliſchem Gewuͤrz und Gewuͤrznelken, unter beſtaͤndigem Quirlen, aufge⸗ kocht, zu dem Obſte gegoſſen und alles zuſammen angerichtet. Will man das Obſt und die Kloͤße weg⸗ laſſen, ſo macht man die ſchwarze Bruͤhe durch et⸗ wwmas hinzugeſetzten geriebenen Honigkuchen ſaͤmig,

und richtet ſie uͤber das Gekroͤſe an.

332. Gedaͤmpfte Enten. Was das Alter, Schlachten und Mortifiziren der Enten anbetrift, git eben das, was oben (N. 324½) bei der Gans geſagt worden.. 3 Soll eine Ente gedaͤmpft werden, ſo wird ſie nach dem Waͤſſern, mit Salz, Gewuͤrznelken und Pfeffer eingerieben und in Butter oder Schmalz gelb gebraten. Alsdenn giebt man das Fett ab, unnd kocht ſie mit Fleiſchbruͤhe und Wein. Unter⸗ deſſen zerhackt man den Magen und die Leber, et⸗ was Speck, etliche Schalotten und gewaͤſſerte und ausgegraͤtete Heringe recht fein, thut alles, nebſt in Butter brann gebratenem Mehl, geriebener Brodtrinde, Muskatnuß und Gewuͤrznelken hinzu⸗ und richtet die Ente an, ſo bald die Bruͤhe dicuch geworden iſt.

333. Farſchirte Ente⸗

Man ſchneidet die Ente auf dem Ruͤcken auf, bricht alle Knochen heraus, fuͤllt die Bauchhoͤhle mit einem aus dem, von den ausgebochenen Kno⸗