Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
144
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144.

326. Gekochte Gans mit Merrettig.

Die Gans wird hierzu in Stuͤcke zerſchnitten und in Waſſer mit Salz, engliſchem Gewuͤrz und etlichen Lorbeerblaͤttern gahr gekocht. Alsdann nimmt man etwas Bruͤhe, thut geriebenen Merretig etwas ſuͤße Sahne, ein wenig in Butter braun ge⸗ roͤſtetes Mehl und aufgekochte Roſinen, darein, laͤßt alles zuſammen aufkochen, und richtet die Gans damit an.

227. Gans mit Apfelragout.

Die in Stuͤcke zerhauene Gans wird in Waſ⸗ ſer mit Salz, ganzen Zwiebeln, Lorbeerblaͤttern Pe⸗ terſilie ꝛc. beynahe gahr gekocht, alsdann ſetzt man in Butter braun geroͤſtetes Mehl, wuͤrflicht, ge⸗ ſchnittene Aepfel, in Waſſer aufgekochte Ko⸗ rinthen und laͤnglicht geſchnittene Mandeln biu⸗ zu, und laͤßt die Bruͤhe kurz einkochen. in

328. Gans mit Frikaſſee.

Man 6 eine zerſtuͤckte Gans in Waſſer⸗ mit Salz und Zwiebeln, engliſchem Gewuͤrz und Kraͤutern gahr. Unterdeſſen ſchwitzt man uͤberkochte Morcheln nebſt Kalbsmilchfleiſch, auch wohl Arti⸗ ſchockenboden und etwas Mehl in Butter ab, gießt etwas Gaͤnſebruͤhe daran, wuͤrzt es mit Muskatblu⸗ men, legt das Gaͤnſefleiſch hinzu, laͤßt alles zuſam⸗ men auflochen, und macht die Bruͤhe mit in iig klar geruͤhrter Eydotter ſaͤmig. 8846*