Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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41 beynahe gahr ſind, ſetzt man in Butter braun gero⸗ ſtetes Mehl, Salz, Pfeffer, Zwiebel, Lorbeerblaͤtter, nebſt etwas Zucker und das Blut hinzu, laͤßt alles zuſammen gahr und die Bruͤhe kurz einkochen, und richtet ſie uͤber das Fleiſch an.

Oder:

Man kocht das mit heißem Waſſer abgebruͤhe⸗ te Fleiſchwerk in etwas Fleiſchbruͤhe mit etlichen Zwiebeln und Lorbeerblaͤttern weich. Alsdann ſetzt.

man das Blut, braͤunlich gebratene Speckwuͤrfel(ohne das ausgebratene Fett) und etwas Butter hinzu und laͤßt alles zuſammen aufkochen. Auch kann man Speckkloͤße und gebacken Obſt beſonders gahr ko⸗ chen und dazu thun.

324. Gans zu ſchlachten.

Die zum Schlachten tauglichen Gaͤnſe duͤrfen

nicht aͤlter als ein Jahr ſeyn. Dunkele Farbe der Fuͤße und des Schnabels, große Haͤrte des letztern, und ein Haͤngebauch bey den Weibchen beweiſen ein hoͤheres

Alter. Den Gaͤnſerich erkennt man bald an ſeinem

ſtark durchdringenden Geſchrey. Man ſchlachtet die

Gaͤnſe durch einen Meſſerſtich oben in den Kopf⸗

Das Blut laͤßt man, zum ſogenanten Gaͤnſeſchwarz,

in Eſſig laufen, der ununterbrochen gequirlt wird,

um aus dem Blute den ſogenanten fadenartigen . Beſtandtheil abzuſondern und dadurch das Gerin⸗ . nen des Bluts zu verhindern. Nach dem Ausblu⸗ ten umbindet man die Wunde, damit die Federn nicht durch Blut verunreiniget werden, und rupft