Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
141
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141 mit Satz, Pfeffer und Nelken gewuͤrzt und in Staͤ⸗ cke zerlegt. Alsdann bringt man ihn mit ſeiner

Marinade in ein Kaſtroll, ſetzt geriebenes Roggen⸗

brodt, Zucher Gewuͤrznelken, Zimmt und den Saft von einer Zitrone hinzu, und laͤßt, es auf ſtarkem Kohlenfeuer daͤmpfen. Beym Anrichten mit ſeiner Bruͤhe beſtrouet man ihn mit in Waſſer abgeſotte⸗ ner und klein zerſchnittener Zitronenſchale.

322. Haſe im Schnee..

Man macht einem geſpickten Haſen in einer Braͤſe gahr, oder daͤmpft ihn in einer Tortenpfan⸗ ne. Alsdann legt man denſelben in die Anrichte⸗ ſchuͤſſel und uͤberziehet denſelben uͤberall mit einem aus 18 Eyweiß geſchlagenen, ſteifen Schnee, ſetzt die S Schuͤſſel damit in einen Ofen und laͤßt es ba⸗

cken, ohne daß ſich der Schnee faͤrbt. Beym An⸗

richten macht man oben in die Schneefuͤlle ei⸗

ne Oeffnung, gießt Kirſchſoſe hinein, und be⸗

legt den Rand der Schüſe mit kleinen Torte⸗ lets.

323. Haſengekrös oder Hafenpſeffe.

Man zerlegt die Vordertheile des Haſen und waͤſcht mit etwas Weineſſig das Blut ab, gießt die Fluͤſſigkeit durch ein Haar ſieb und ſtellt ſie bey Seite. Hierauf bruͤhet man alle zum Gekros gezaͤhlte Stuͤcke, als die Vordertheile, Kopf, Lunge und Leber in heißem Waſſer ab und laͤßt ſie

dann in in Waſſer und etwas Weineſſig kochen. Wenn ſie