Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
139
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thut man noch gehackte Shdellen und Zitronenſcha⸗

le daran. 316. Hirſchzimmer gekoch.

Das Zimmer wird, nachdem es muͤrbe ge⸗ klopft, gehaͤutet und gewaͤſſert worden, in einem wohl verdecktem Kaſtroll in Wein und Weineſſig mit gehacktem Speck und Pfeffer gahr gekocht. Als⸗ dann thut man klein geſchnittene Mandeln, Korin⸗ then, Zitronenſcheiben etwas in Butter geroͤſtetes Mehl und Zucker hinzu⸗ und laͤßt es damit auß. kochen.

317. Hirſchzimmer panirt.

Man marinirt(beitzt) ein Hinterzimmer eini⸗ ge Tage mit Weineſſig, Salz, Wacholderbeeren und

gwiebeln und wendet es taͤglich ein paar mal um. Alsdann wird es in ſeiner Marinade und ſo viel

Waſſer, daß es von beyden bedeckt wird, ungefaͤhr drey Stunden oder ſo lange gekocht, bis es gahr iſt⸗ worauf es, wie das wilde Schweinszimmer, pa⸗ nirt und abgebacken wird. Man giebt eine Kirſch⸗ oder Hagebutten⸗ oder andere dergleichen Soſe dazu.

313. Hirſczmrböraten

Dieſe werden nach gehorigem Kochen und Waͤſ⸗ ſern geſpickt und in einer Braͤſe gahr gemacht., Sie koͤnnen auch gebraten werden.