Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
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noch eine andere Haut darum, und laͤßt ſie in einer Braͤſe gahr khchen. Man macht eine Haſchee⸗ ſoſe dazu.

Angeſchlagene Kalbskeule.

Man ue das von einer rohen oder gebrate⸗ nen Kalbskeule geſchnittene Fleiſch mit fettem Speck und Nierentalg klein, ruͤhrt es mit etwas Sahne, in Milch geweichter Semmel, Eyern, Salz, Pfeffer Muskatblumen und gehackten Zwiebeln unter ein⸗ ander, ſchlaͤgt es auf einem mit Butter beſtriche⸗ nen Bogen Papier um den Knochen der Keule, ſo

daß ſie ihre vorige Geſtalt wieder bekommt, und

baͤckt ſie in einer mit Butter ausgeſtrichenen Tor⸗

tenpfanne hellbraun. 1

Es kann dazu eine Kapern⸗oder Sardellenſoſe ꝛc. gegeben werden. 3

235. Kalbskeule mit Krem.

Man ſchmort die Kalbskeule in ziner mit Speck und Schinkenſcheiben gemachten, nnd mit Salz, Pfeffer, feinen Kraͤutern und Wurzelwerk gewuͤrzten Braͤſe gahr, uͤbergießt ſie dann mit einem aus di⸗ cker Sahne, etwas Mehl und 4 Eydottern gemach⸗ ten Krem, ſtreuet geriebene Semmel daruͤber, laͤßt ſie in einer Tortenpfanne braun backen, und macht eine beliebige Soſe dazu.

36. Kalbſleiſchrollade. Man ſchneidet eine Kalbskeule auf ſolche Wei⸗ ſe von einander, daß ſie viereckig wird, ſchneidet