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— 1⁰4— mel ſämig gemacht und Zitronenſaft hinzu ge⸗ ſetzt.
231. Geklopfte Kalbskeule.
Man haͤutet eine gewaͤſſerte Kalbskeule, be⸗ ſtreuet ſie mit Mehl, macht ſie, nebſt einigen zer⸗ ſchnittenen Zwiebeln, mit Butter und Speck braun, kocht ſie dann in Rindfleiſchbruͤhe mit Salz, Mus⸗ katblumen Lorbeerblaͤttern und Zitronenſcheiben gahr, und thut, kurz wor dem Anrichten, noch Kapern hinzu. 1 3
232. Geſchmorte Kalbskeule. 3 „Nachdem eine Kalbskeule abgehaͤutet worden, ſteckt man hin und wieder in Salz und Pfeffer um⸗ gewendete Speckſtreifen ein, beſtreuet ſie hierauf mit Mehl und Salz, und macht ſie in einer Pfanne mit Butter und Speck, braun. Alsdann ſetzt man ſie mit kochendem Waſſer auf, thut ganzen Pfeffer, Gewuͤrznelken Lorbeerblaͤtter und gegen das Ende kleingehackte Sardellen und in Waſſer weich gekoch⸗ te Morcheln daran und laͤßt die Bruͤhe kurz ein⸗ kochen. 6 2 5 33. Gefuͤllte Kalbskeule. Man haͤutet eine Kalbskeule ab und laͤßt den Knochen daran. Hierauf macht man von dem Keu⸗ lenfleiſche und von Speck, Schmalz, Peterſilie Scha⸗ lotten, Pfeffer und Muskatnuß, Salz, in Milch ein⸗ geweichter Semmel, durchs Zerhackenund Stoßen in einem Mörſer, ein ſeines Gemenge, fuͤllt damit die Haut der Keule an, naͤhet ſie zuſammen, ſchlaͤgt


