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.*— 4 105—* ohne es ſich anſetzen zu laſſen. Alsdann ruͤhrt
man 3 Eßloͤffel voll feines Mehl hinzu, gießt bey⸗
nahe 1 Maaß ſaͤße Sahne darauf, laͤßt es damit ¹ Stunde kochen, ſtreicht es dann durch ein Haar⸗
ſieb in ein ſteinguthenes Geſchirr, und bewahret
es zum Gebrauch zu mancherley Speiſen und Fri⸗ tuͤren auf.
229. Gedaͤmpftes Kalbfleiſch.
Man ſchneidet mageres derbes Kalbſleiſch in
Scheiben, klopft ſie muͤrbe, beſtreuet ſie mit Mehl, bratet ſie, nebſt in Scheiben geſchnittenen Mohrruͤ⸗ ben, in Butter braun, fuͤllt ſie mit Fleiſchbruͤhe und Waſſer auf, ſetzt Salz, ganzen Pfeffer, Mus⸗ katblumen, Lorbeerblaͤtter und etwas Weineſſig hin⸗ zu und laͤßt es muͤrbe daͤmpfen, wozu ungefaͤhr
2 Stunde erforderlich ſeyn werden. Man macht
entweder eine Sardellenſoſe ꝛc. dazu, oder ſetzt
kurz vor dem Anrichten mit Weineſſig abgeruͤhrte
Eydotter und gekochte und abgeſchaͤlte Kaſtanien
oder Champignons hinzu.
Auf gleiche Weiſe kann auch eine Kalbsbruſt und Kalbskeule behandelt werden, nachdem dieſelbe gehaͤutet und geſpickt worden iſt.
236.„Geklopftes Kalbfleiſch. Das Feiſch wird in Scheiben geſchnitten, ſtark
geklopft in Waſſer und etwas Wein und Salz,
Muskakblumen, engliſchem Gewuͤrz und Zwiebeln
gahr gekocht, die Bruͤhe durch geriebene Sem⸗


