Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
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3 100 Muskatblumen dazu, laͤßt es zuſammen kochen, und uͤbergießt damit die Zunge.

223. Geroͤſtete Rindszunge.

Man ſchneidet eine weichgekochte und abgehaͤu⸗ tete Rindszunge in der Laͤnge von einander, be⸗ ſtreuet ſie mit Mehl, bratet ſie, unter oͤfterm Um⸗ wenden, in Butter braun, und laͤßt ſie dann mit guter Fleiſchbruͤhe, wozu man geſtoßene Muskatblu⸗ men, Pfeffer auch Kapern, fein gehackte Sardellen und Zitronenſcheiben thut, noch eine Weile ko⸗ chen. 3

224. Rindskaldaunen.

Man ſchneidet die gehoͤrig gereinigten und mit Salz abgeriebenen Kaldaunen in kurze Stuͤcke und kocht ſie in abgeſalzenem Waſſer weich, wozu wohl ſechs Stunden erforderlich ſind. Inzwiſchen kocht man kleine, laͤnglicht geſchnittene Ruͤben gahr, thut die weichgekochten Kaldaunen hinzu und laͤßt ſie noch eine Weile kochen.

Oder:

Die ſorgfaͤltig gereinigten Kaldaunen werden recht muͤrbe gekocht, und dann mit ihrer Bruͤhe zum Erkalten an einen kuͤhlen Ort geſtellt. Am fol⸗ genden Tage nimmt man das Fett von den Kal⸗ daunen ab, und ſchneidet dieſe in Stuͤcke. Zur Bruͤhe roͤſtet man geriebene Semmel in Butter, gießt etwas von der Bruͤhe und Weineſſig hinzu,