Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
98
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Schweinfleiſche, gewaͤſſerten, ausgegraͤteten und zer⸗ hackten Sardellen, geribener Semmel, Baſilienpul⸗ ver, feingehackter Zitronenſchale, geſtoßenem Pfef⸗ fer und Muskatblumen, macht daraus beliebige Figuren und kocht ſie in Fleiſchbruͤhe gahr.

218. Rindsrippen.

Man enthaͤutet gut ausgehauene und in der Mitte geſpaltene Rippen, ſpickt ſie mit groͤblich ge⸗ ſchnittenem Speck, und macht ſie in einer Braͤſe gahr..

219. Rindsmaul.

Man kocht das Rindsmaul in Waſſer mit Salz weich, loͤſ't die Knochen aus, ziehet die Haut ab und ſchneidet es, vor dem Erkalten, in duͤnne Scheiben, legt dieſe ordentlich in eine Schuͤſſel, wuͤrzt ſie mit Pfeffer und Salz, uͤbergießt ſie mit Weineſſig und laͤßt ſie im Keller zu einer Suͤlze geſtehen. Oder man richtet das weichgekochte Rindsmaul warm mit einer Kapern⸗Zwiebel⸗ oder andern beliebigen Soſe an. Auch kann man daſſel⸗ be nachdem es weich gelocht, und in Scheiben ge⸗

ſchnitten worden, mit Pfeffer und Salz beſtreuen,

in geriebener Semmel umwenden und in Butter braten oder auf der Roſte roͤſten.

220. Rindszunge.

Man ſetzt die Rindszunge fruͤhzeitig in Waſ⸗ ſer mit Salz auf, thut nach dem Abſchaͤumen, gan⸗ zen Ingwer daran, und kocht ſie weich. Alsdann