Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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benen Daͤmpfe wieder niederwaͤrts geleitet werden, bedeckt das Kaſtroll mit einem genau paſſenden Deckel, und macht den Inhalt deſ⸗ ſelben durch oben und unten gegebenes Kohlen⸗ feuer gahr. Eine Braͤſe kann oͤfters gebraucht werden. Der Kraftbouillon, welcher von dem

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in der Bruͤhe gahr gemachten Fletſche aus⸗ kocht, und von allem Fett befreyet werden muß, heißt ein Fond, und iſt zur Verſtaͤrkung der Gemuͤſe und Soſen ſehr brauchbar.

214. Ragount von Rindſleiſch.

Man ſchneidet hierzu aus dem Fleiſche vom Lendenbraten zwey Zoll breite und etwas laͤngere Stuͤckchen, klopft ſie behutſam muürbe, wendet ſie in einem Gemenge von Mehl, Salz, Pfeffer und Gewuͤrznelken um und baͤckt ſie langſam in Schmalz. Wenn man hierauf das Fett auf Brodt hat ablau⸗ fen laſſen, daͤmpft man es in etwas Wein und Fleiſchbruͤhe, wozu man einige Lorbeerblaͤtter ge⸗

than hat, bis die Bruͤhe ganz kurz wird.

215. Rindſleiſchrollade.

Man klopft das von Haut und allem Fett be⸗ freyete und vierckig geſchnittne weiche Bauchſtuͤck von einem Rinde recht muͤrbe, beſtreuet daſſelbe auf der inwendigen Seite mit einem Gemenge von Salz, geſtoßenem Pfeffer, Gewuͤrznelken, Lorbeer⸗

blaͤttern und gehackten Schalotten, und nachdem man

daſſelbe mit duͤnnen Scheiben von Schinken, oder Speck bedeckt hat, rollt man das Fleiſch daruͤber