Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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. 94 Zur Bedeckung derſelben erforderlich iſt nebſt etli⸗ chen Zitronenſcheiben gahr und braun ſchmoren.

213. Frikando von Rindfleiſch. Hierzu nimmt man Rindfleiſch von den Rip⸗

pen, ſchneidet davon Handgroße Stuͤcke, ſpickt ſie mit Speck, und macht ſie in einer guten Braͤſe

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gahr, nimmt ſie alsdann heraus, beſtreuet ſie, nach

dem Erkalten, mit geriebener Semmel, und macht

ſie in einem Ofen braun. Man giebt dazu eine, mit etwas Sardellen bereitete, Kraͤuterſoſe. Fleiſch ꝛc. in einer Braͤſe(à la Braese) gahr

machen heißt daſſelbe in einem Deckelkaſtroll,

durch oben und unten gegebenes Kohlenfeuer, auf Speckſcheiben ꝛc. in guter Bruͤhe muͤrbe kochen. Es wird dabey folgendermaßen verfah⸗ ren. Man ſchneidet Handbreite Scheiben von gutem Speck ungefäͤhr zwey gewoͤhnliche Meſ⸗ ſerruͤcken dick, belegt damit den Boden des Kaſtrolls. Auf dieſe Speckbarden legt man nun das gahr zu machende Fleiſch ꝛc. thut allerhand feines Wurzelwerk, Zwiebeln, Scha⸗ lotten, einige Pfefferkoͤrner und das gehoͤrige Salz dazu, deckt das Eingelegte, eben mit duͤnnen Speckſcheiben zu, gießt dann mehr

oder weniger Bouillon darauf nach Verhaͤltniß

der Laͤnge der Zeit, die zum Gahrwerden der Sache erforderlich ſeyn wird; uͤber die Speck⸗ barden legt man ein rundgeſchnittenes Blatt

Papier, damit die, durch den Hitze aufgetrie⸗