Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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d ten darauf, ſetzt das Gefaͤß, wohl zugebeckt, auf maͤßiges Kohlenfeuer, wendet den Braten oͤfters um und begießt ihn bey der Gelegenheit mit zer⸗

4 laſſener Butter und etwas Fleiſchbruͤhe. Zuletzt ui beſtreuet man ihn mit etwas, in Butter gebrate⸗ 1 nem, Mehl, und laͤßt ihn noch eine Weile ſchmo⸗ at ren. Es kann eine Kapern⸗ oder Kirſch⸗ oder G andere dergl. Soſe dazu gegeben werden.

4 1 8 212. Nindfleiſchklopfs.. 8 Man zerſchabt mit einem Meſſer ein Stuͤck

derbes Rindfleiſch aus der Keule, oder dem Schwanz⸗ ſtuͤcke, ſo daß nicht die kleinſte Sehne oder Ader

darin bleibt. Hierauf ſetzt man die Anrichteſchüͤſ⸗ ſel mit etwas geſchmolzener Butter auf ein Koh⸗ 15 lenfeuer, ſalzt und wuͤrzt das zerſchabte Fleiſch i mit geſtoßenen Gewuͤrzen und Kraͤuterpulver, formt W es mit einem Meſſer auf einen, mit Waſſer ange⸗ feauchteten hoͤlzernen Teller, in Kuchen und legt 19 ſolche in die Schuͤſſel. Wenn auf dieſe Art alles 0 Fleiſch in die Schüſſel gebracht worden, verſtäͤrkt 1 mman die Hitze, gießt etwas Wein und Fleiſchbruͤhe daran, ſetzt ausgegraͤtete und zerhackte Sardellen und Zitronenſchale hinzu und macht zuletzt die 2 Bruͤhe mit etwas geriebener Semmel ſämig.

4 Oder: 4 9 Man ſchnediet ein mageres Stuͤck Rindfleiſch 1 in duͤnne Scheiben, klopft dieſelben recht murbe,

und laͤßt ſie in einem Tiegel in Butter, mit ein woeenig Salz, etwas Wein und ſo viel Waſſer, als