Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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0 abgetrocknetes Stuͤck Rindfleiſch, am beſten ein Schwanzſtück, ſpickt es dann mit friſcher Zitronen⸗ ſchale und Speck, welchen man in Salz und geſto⸗ ßenem Pfeffer umgewendet hat, und legt es mit etlichen Lorbeerblaͤttern und Zitronenſcheiben in ei⸗ nen Schmortopf ꝛc. auf ein kleines Geruͤſte von Holzſtäbchen, gießt etwas Weineſſig und ſo viel

Waſſer darauf, daß das Fleiſch kaum bedeckt wird, thut Salz daran und bringt es aufs Feuer. Nach⸗ dem hierauf das Fleiſch gehoͤrig abgeſchaͤumt wor⸗ den, wird das Kochgefaͤß wohl zugedeckt, und der Inhalt deſſelben 4 bis 5 Stunden in gelindem Sie⸗ den erhalten. Wenn nach Verlauf dieſer Zeit das Slleeſch weich und braun iſt, macht man die Bruͤhe mit, in Butter braungebratenem, Mehl, oder Pflau⸗ menmus, oder etwas geriebenem Honigkuchen, oder auch geriebener ſchwarzen Brodtrinde ſaͤmig. Sollte indeßen das Fleiſch noch nicht braun geworden ſeyn, ſo wird es in der Pfanne gebraten und dann wie⸗ der in ſeine Buͤhe gelegt ꝛc. Man kann auch das geſpickte Fleiſch anfangs in Butter braun braten und hernach auf vorbeſchriebene Art gahr ſchmoren laſſen.

207. Sauergeſchmortes Rindfleiſch.

Nachdem man ein knochenfreyes Stuͤck Rind⸗ fleiſch muͤrbe geklopft hat, legt man es etliche Tage in Eſſig. Alsdann wird daßelbe mit Speck und friſcher Zitronenſchale geſpickt und in einem Schmor⸗ topfe ꝛc. mit wenig Waſſer und Salz, und nach

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