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men, alles in ein leinen Tuch Nrhnnden hinzu, und erhaͤlt das Fleiſch in dem wohlverdeckten Kochgefaͤße bey maͤßigerund gleichfoͤrmiger Hitze im Sieden, da es denn nach Beſchaffenheit der Groͤße des Stuͤcks und des Alters des Thieres wovon es genommen worden, in 3 bis 5 Stunden gahr werden wird. Wenn das Fleiſch etwa 1 Stunde gekocht hat, ſo kann man das Fett von der Bruͤhe fuͤllen, wenn anders das Fleiſch fettreich war. Auch kann man nach eini⸗ ger Zeit etwas Wurzelwerk, als Sellerie, Peterſi⸗ lie, oder Paſtinakwurzel zum Fleiſch thun, um die Bruͤhe kraͤftiger und ſchmackhafter zu ma⸗ chen.
Außer daß das gekochte friſche Rindfleiſch zu verſchiedenen Gemuſen gegeben werden kann, kann es auch mit verſchiedenen Soſen als: Merrettig⸗ Zwiebel⸗Sardellen⸗Peterſilien⸗ und Roſinenſoſen ꝛc. angerichtet werden.
Das Fleiſch der Thiere beſteht hauptſäͤchlich aus länglichten, unſchmackhaften, und in Waſſer un⸗ aufloͤs ichen Faſern(Fiebern) aus Lympfe(Ey⸗ weißſubſtanz) Gallerte, auszugartiger Sub⸗ ſtanz und verſchiedenen ſalzigen Beſtandthei⸗ len. Das Verhaͤltniß dieſer ſaͤmmtlichen Be⸗ ſtandtheile iſt ſo wohl bey den verſchiedenen
Arten der Thiere, als auch in dem verſchiede⸗
nen Alter eines und eben deſſelben Thieres
bey uͤbrigens gleicher Füͤtterung verſchieden.
So enthaͤlt z. B. das Fleiſch junger Thiere
mehr Gallerte as das der alten; dies iſt auch


