Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
79
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2 79. Roſinen oder Wurzelwerk oder etwas Zuckerkartof⸗ feln ꝛc. mit Butter und Salz weich,(jedoch nicht breyicht) und zu einer dicken Suppe gekocht. 1

Beylagen ſind: friſchgekochtes oder aufgewaͤrm⸗ tes Rindfleiſch, Kalbfleiſch, Huͤhner, Tauben ꝛc.

192. Reis in Wein gekocht.

Man kocht den Reis zuerſt auf gewoͤhnliche 1 Weiſe ſteif, alsdann ſetzt man Wein, Butter, Zu⸗ cker und Zimmt nach Gefallen dazu und laͤßt es⸗ wieder dick einkochen.

193. Graupen. Dieſe werden gewaſchen, in Waſſer aufgekocht,

0 und, nachdem dieſes abgeſeihet worden, in Fleiſch⸗

bruͤhe, oder Waſſer mit Butter und Salz weich gekocht. Man kann ihnen Wurzelwerk oder Zucker⸗ kartoffeln ꝛc. zuſetzen. Kocht man die Graupen in Weißbier, ſo thut man, wenn ſie meiſt weich ſind, Zitronenſchale und Zitronenſcheiben und Zucker hin⸗ zu und fuͤllt noch etwas Wein daran. Beym An⸗ richten ſtreuet man Zucker und Zimmt daruͤber. Die Beylagen ſind wie bey dem Reis.

194. Erbſen.

Siehe oben(79). Man kann ſie auch in Bruͤ⸗

zum friſchen Rindfleiſche kochen. Sie werden

Pee ebenfalls erſt geſalzen, wenn ſie weich ge⸗ kocht ſind.

, 195. Saure Erbſen. MNan kocht die Erbſen wie gewoͤhnlich in Waſ⸗