Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
69
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69 bruͤhe mit Butter gahr, und macht die Bruͤhe mit geriebener Semmel ſaͤmig.

159. Gebackene Mohrruͤben. Die Mohrruͤben werden geſchabt, in Waſſer

weich gekocht, dann in einen von Milch, Eyern und

dehl bereiteten Teig getunkt und in einer Pfaune in Schmalz ausgebacken.

160. Weiße Ruͤben.. Die weißen Ruͤben werden, nachdem ſie geſchabt

und in laͤngliche Striemen geſchnitten worden, mit

Hammelſleiſch in einem Topfe in Waſſer gahr ge⸗ kocht, wozu ungeſaͤhr 2 Stunden erforderlich ſind. Gegen das Ende röſtet man etwos Mehl in But⸗

ter braun, ruͤhrt es mit der Bruͤhe von den Ruͤben

klar, gießt es uͤber dieſelben, ſetzt etwas Zucker hinzu, läßt es aufkochen, und uͤberſtreuet ſie beym Anrichten mit geſtoßenem Pfeffer. Oder: Man daͤmpft die vorbereiteten weißen Ruͤben

nebſt dem dazu beſtimmten Hammelfleiſche in einem

Tiegel mit Butter weich, kocht hierauf alles in halb Fleiſchbruͤhe und halb Waſſer mit Salz und etwas Pfeffer gahr, und macht, kurz vor dem An⸗ richten, die Bruͤhe durch etwas Mehl ſaͤmig.

161. Kohlruͤben.

Nan kocht ſie wie Kahſeabi Sie werden in 13 Stunde gahr.