— 656— ſie, mit oder ohne Zuſatz von Zucker, je nachdem ſie ſelbſt ſuͤß oder herbe ſind, damit in kurzer Bruͤ⸗ he muͤrbe kochen, und macht dieſe entweder mit in Butter geroͤſtetem Mehl, oder fein geriebener und geroͤſteter Oberrinde von ſch warzem Noggenbrodte ſaͤmig. Beym Anrichten uͤberſtreuet man die Bir⸗
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nen mit geri lebener Semmel und Zücker. 150. Aepfel. 823
Die Aepfel werden vor dem Kochen geſchäͤlt, die kleinen laͤßt man ganz, ſchneidet auch den Stiel nicht ab, bohrt aber das Kernhaus mit einem Kroͤpseiſen heraus; groͤßere Aepfel ſchneidet man uͤberdies noch in der Mitte durch, auch ſchneidet man an denſelben den Stiel ab. Nach dem Wa⸗ ſchen werden ſie in Waſſer und etwas Wein mit
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Zucker und Zitronenſchale gekocht und die kurze Bruͤhe mit in Butter geroͤſtetem Mehl⸗ oder Teuie⸗ bener Semmel ſaͤmig gemacht. 15
151. Borsdorfer Aepfel mit Anis.
Man nimmt kleine Borsdorferaͤpfel, ſchaͤlt ſi ne, ohne den Stiel wegzunehmen, waͤſcht ſie ſogleich ab, und laͤßt ſie mit wenig Waſſer oder Weißbier, mit Butter und wohlverleſenen und abgewaſchenem gan⸗ zen Anisſaamen gahr kochen, und macht die Bruͤhe mit geriebener Semmel ſämig. Beym Anrichten ferrust man Zucker und Zimmnt Herlbere NA2.


