in Fleiſchbruͤhe gahr, und laͤßt die Bruͤhe kurz einkochen.
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148. Kuͤrbis gebacken.
Man kocht das von Schale, Saamenkernen und Faſern befreyete, und in Stuͤcke geſchnittene Kuͤrbisfleiſch in geſalzenem Waſſer weich, und ſon⸗ dert darauf daſſelbe durchs Auspreſſen ab. Hierauf ruͤhrt man erwaͤrmte Butter mit Eydotter, Zucker und Zimmt ab, thut geriebene Semmel, oder, ſtatt derſelben, weichgekochten und abgeſeiheten Reis oder Hirſe, dann die Kuͤrbismaſſe und zuletzt Eyerſchnee dazu, und wenn alles gehoͤrig mit einander zuſam⸗ mengeruͤhrt worden, wird es in einer Form im Ofen gebacken.—
149. Birnen.
Ddiejenigen Birnſorten, welche ein weiches,
leicht zermuſendes Fleiſch haben, werden ungeſchaͤlt gekocht, andere hingegen, welche ein derbes Fleiſch haben, werden vorher geſchaͤlt, jedoch ohne ihnen den Stiel abzuſchneiden, welchen man auch an je⸗ nen ſitzen laͤßt. Die Sommerbirnen werden am be⸗ ſten in ihrer angehenden Reife gekocht, weil ſie alsdann durch eine angenehme Schaͤrfe pikant ge⸗ macht werden und nicht den weichlichen und ſuͤßli⸗ chen Geſchmack haben, der ihnen bey ihrer voͤlligen
Reife eigen iſt. Auch die zum Kochen beſtimmten
Herbſt⸗ und Winterbirnen duͤrfen noch nicht muͤr⸗ be geworden ſeyn. Man ſetzt die Birnen mit kal⸗ tem Waſſer und etwas Wein aufs Feuer und 35


