Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
63
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63 angeknetetem und mit etwas Bruͤhe klar geruͤhrten Mehl ſaͤmig, und ſchneidet den Kohlrabi beym An⸗ richten in Viertel. Hierzu kann man alle friſche Fleiſcharten, Poͤckel⸗ fleiſch, Gefluͤgel, Bratwurſt, Karbonade ꝛc.

geben.

146. Gurken.

Man ſchaͤlt und ſchneidet Gurken in duͤnne Scheiben, ſchwitzt ſie in Butter ab, fuͤllt gute Fleiſchbruͤhe darauf, laͤßt ſie damit maͤßig weich

kochen, ſetzt am Ende etwas Weineſſig und etwas

Pfeffer und Salz hinzu und zieht die Bruͤhe mit

Eydotter ab.

Oder die in Scheiben geſchnittenen Gurken werden ein paar Stunden in Salz gebeitzt, nach

Abſeihung der Bruͤhe mit Weineſſig und Waſſer

gekocht, mit Pfeffer, Dragun und Baſilien gewuͤrzt und zuletzt die Bruͤhe mit in Butter geroͤſtetem Mehl ſaͤmig gemacht.

Beylagen ſind: Junge Huͤhner, Enten, Karbonade,

Frikaſſee, gebratenes Fleiſch, gebratene Fiſche, Wuͤrſteꝛc. V

147. Gefuͤllte Gurken.

Man ſchaͤlt Gurken, ſchneidet am Stielende einem Deckel ab, hoͤhlt ſie aus, fuͤllt die Hoͤhlung mit einen, aus fein gehacktem Hammelfleiſch, Eyern, geſchmolzener Butter, geriebener Semmel, Salz und Muskatnuß bereiteten, Farſch an, kocht ſie