Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
48
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— 48— 109. Blumenkohl mit Eſſig.

Der Blumenkohl wird in Waſſer mit Salz, Butter und Gewuͤrznelken aufgekocht, und dann mit gleichen Theilen Weineſſig und Waſſer, wozu man Butter, etwas Muskatnuß und weißen Pfef⸗ fer gethan hat, gahr gekocht. Zuletzt macht man

die Bruhc durch etwas Mehl ſaͤmig.

110. Blumenkohl gebacken.

Der Blumenkohl wird in Waſſer mit Salz gahr gekocht, und nachdem man das Waſſer davon bes cbtropfen laſſen, in einen, von Eyern, Milch,

Mehl und Butter gemachten, Teig getaucht, und in Schmalz gebacken.

111. Weißen Kohl.

Man ſchneidet die von ihren aͤußern nicht veſt anſ ließenden Blaͤttern befreyeten Kohlkoͤpfe in

Viertel, ſetzt ihn mit kaltem Waſſer zum Feuer, und

kocht ihn ab, laͤßt das Waſſer darauf rein ablau⸗ fen, und kocht dann den Kohl mit Fleiſchbruͤhe, wozu man Butter, Zucker, etwas Kuͤmmel und zu⸗ letzt geriebene Semmel gethan hat, bey gelindem Feuer gahr und richtet ihn dann ſogleich an, weil er durch zu langes Kochen roth, unanſehnlich und unſchmackhaft wird. Er braucht ungefaͤhr 2 Stun⸗ de zu kochen.

Schickliche Beylagen dazu ſi ſi nd: Hammelſeiſc, Ginſe⸗und Entenklein ꝛc.