Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
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4= gewuͤrzt werden, weil ſonſt ihr Hauptgeſchmack un⸗ terdruͤckt wird, auch muß dies mehr durch inlaͤndi⸗ ſche Gewuͤrzkraͤuter, als durch auslaͤndiſche Gewuͤr⸗

3e geſchehen. Von letztern iſt jedoch der Zucker ein

ſchickliche 8, und der Geſundheit zutraͤgliches Ge⸗ wuͤrz für ſolche Gemuͤſe, die von Natur ſchon etwas Suͤßigkeit oder Zucker enthalten, als die Kohlarten ꝛc. Bey allen uͤbrigen aber, wobey das nicht der Fall iſt, z. B. Sauerkraut, Spinat ꝛc. muß er weg bleiben.

99. Spinat. Der⸗ Spinat wird nachdem er wohl verleſen und abgewaſchen worden, in abgeſalzenes kochendes

Waſſer gethan und darin, bey offenem Gefaͤße, in⸗

dem er ſonſt nicht ſchoͤn gruͤn bleibt) eine Viertel⸗ ſtunde, oder ſo lange gekocht, bis er ganz weich iſt, worauf das Waſſer durch einen Durchſchlag abge⸗

ſeihet und mit einer hoͤlzernen Kelle vollends aus⸗ gedruͤckt, und der Spinat auf einem Kuͤchenbrette fein zerhackt wird. Alsdann roͤſtet man etwas

Mehl in Butter, fullt etwas Fleiſchbrühe oder

Boullion darauf; thut den Spinat hinzu und laͤßt ihn ſo einpaarmal mit durchkochen. Beym Anrichten beſteckt man ihn mit in Butter gelbbraun gebrate⸗ nen Semmelſcheiben und belrat ihn entweder mit