Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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Zweck ganz erreichen will, die Fettigkeit nicht eher aber auch nicht viel ſpaͤter, daran thun, als es zu kochen anfaͤngt, weil, wenn man es fruͤher daran giebt, das Eindringen des Waſſers in das Gemuͤ⸗ ſe verhindert, und alſo letzteres die Muͤrbigkeit nicht erhalten wuͤrde, was doch ſeinen wahren Werth ausmacht. Sollen die Gemuͤſe der Geſundheit zu⸗ traͤglich ſeyn, ſo muͤſſen ſie nicht zu ſtark gefettet werden. Alle gruͤnen Gemuͤfe, als Spinet, Schnitt⸗ bohnen, Braunkohl, gruͤne Erbſen ꝛc. welche ihr gruͤnes Anſehen behalten, und gehoͤrig weich wer⸗ den ſollen, duͤrfen nicht mit kaltem Waſſer aufs Feuer gebracht werden, ſondern man muß ſie in Waſſer thun, das in vollem Kochen begriffen iſt, und zwar nur nach und nach, damit daſſelbe nicht ganz aus dem Kochen kommt, auch muͤſſen ſie ſo⸗ gleich geſalzen werden; nur gruͤne Erbſen ausge⸗ nommen, welche dadurch ihre Farbe verliehren. Ge⸗ muͤſe, welche bald weich kochen, werden bey gelin⸗ der Hitze gahr gemacht, dahingegen andere ſtaͤrker

kochen koͤnnen, auch werden dieſe am beſten mit

kaltem Waſſer beygeſetzt.

Die Gemuͤſe muͤſſen zwar faſt durchgaͤngig kurz eingekocht werden, doch aber beym Anrichten immer noch etwas Bruͤhe bey ſich fuͤhren und nicht ganz trocken ſeyn, auch darf man, wenun man ſie durch Mehl ſaͤmig macht, nicht zuviel von demſel⸗ ben hinzuſe zen, damit dieſel ben dadanch nicht brey⸗ icht werden. 2

Die Gemuͤſe müſſen überhanpt ſehr ſparſam 1