.
„— 3.— gelinder Hitze weich und dick eingekocht. Hierauf gießt man erwaͤrmte Milch oder Sahne und etwas Roſenwaſſer auf den Reis und kocht ihn damit unter beſtändigem Ruͤhren mit einer hoͤlzernen Kelle zu einem Brey, jedoch ohne daß der Reis mufig
wird. Auch kann man den Reis gleich Anfangs
mit Milch kochen wie auch etwas Roſenwaſſer und fein geſtoßene Mandeln darzuthun. Auf ein Pfund Reis ſind ungefaͤhr drey Maaß Milch erforderlich. Geſchwinder aber laͤßt ſich der Reisbrey bereiten, wenn man in ſiedende Milch fein zerſtoßenen Reis oder Reismehl quirlt, und den Brey bey ge⸗ linder Hitze kochen laͤßt. Beym Anrichten wird der Reisbrey mit brann gebratener Butter übergoſſen und mit Zucker und Zimmt uͤberſtreuet.
81. Hirſebrey.
Man ſchuͤttet in ein Maaß ſiedende Mllch
allmaͤhlich 6 Loth abgewe ſchene Hirſe und laͤßt ſie
bey gelinder Hitze ausquellen. Sollte der Brey zu
dick werden, ſo gießt man noch etwas vorher er⸗
waͤrmte Milch hinzu und ruͤhrt die Maſſe ſleißig um, um das Anhaͤngen zu verhindern. Beym An⸗
richten thut man braune Butter daruͤber.
82. Schwadenbrey.
Dieſer wird gleichfalls mit Milch gekocht, beym Anrichten mit braungebratener Butter uͤber⸗ goſſen und mit Buter und Zinunt dberitreuet.
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