Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
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6 35 gem Quirlen in eine verhaͤtnißmaͤßige Quantität kochende Milch, und laͤßt es eine kleine Weile bey gelinder Hitze kochen. 81 Als Beylage giebt man zu dem Kartoffel⸗

brey alle Arten von Karbonaden, Dratwurntlöße,

Bratwurſt ꝛc.

79. Erbſenbrey.

Man ſetzt trockene, von allen fremden Saͤme⸗

reien gereinigte Erbſen entweder allein, oder nebſt

einigen geſchaͤlten Kartoffeln mit wenigem kalten aber

nothwendig weichen auch nicht abgeſalzenen Waſſer aufs Feuer, kocht ſie in einem wohl verdeckten Topfe weich, und gießt unterdeſſen, wenn die Brü⸗ he zu ſehr einkochen ſollte, einmal oder mehrere⸗ male ſieden heißes(aber keinesweges kaltes,) wei⸗ ches Waſſer hinzu, weil ſonſt die Erbſen ſich leicht anhaͤngen oder anbrennen. Wenn die Erbſen gahr ſind, zerdruͤckt oder zerreibt man ſie mit einer hoͤl⸗ zernen Kelle, treibt ſie durch einen Durchſchlag, thut das noͤthige Salz hinzu, richtet ſie an, und uͤbergießt ſie mit braungebratener Butter oder mit Zwiebel gebratenem Speck.

Schickliche Beylagen dazu ſind: geraͤucherter und

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gekochter Schweinekopf, dergleichen Schaͤllrippen ꝛc.

80. Reisbrey.

Der Reis wird erſt mit kaltem, dann mit 1 ſiedendhe ßem und endlich wieder mit kaltem Waſ⸗

ſer abgewaſchen, und dann mit wenig Waſſer bey 3