den, hinzu, laͤßt die Suppe damit aufkochen, und richtet ſie uͤber Zwieback an. 1
54. Aepfelſuppe.
Man ſchaͤlt Borsdorferaͤpfel, oder andere fei⸗ ne Aepfel, zerſchneidet ſolche in Viertel, kocht ſie mit Weißbier oder Waſſer, wozu man Zucker, wor⸗ auf Zitronenſchale abgerieben worden, weich, ſchlaͤgt ſie dann durch einen Durchſchlag, erhitzt ſie wie⸗ der, zieht ſie mit Eydotter ab, ſetzt Butter und Korinthen, auch wohl etwas Wein hinzu, und wenn die Suppe damit durchkocht iſt, richtet man ſie uͤber in Butter gebratene Semmelwuͤrfel an und, beſtreuet ſie mit Zucker und Zimmt.
55. Heidelbeerſuppe. b Man kocht die Heidelbeeren mit wenig Waſ⸗ ſer,(weil ſie von ſelbſt ſchon Bruͤhe geben) bis ſie meiſt aufgeplatzt ſind, ſetzt dann etwas in Butter gelbbraun geroͤſtetes Mehl, Wein und auf Zucker geriebene Zitronenſchale, Zimmt und Gewuͤrznelken hinzu, verſuͤßt ſie mit Zucker, und wenn man ſie damit hat aufkochen laſſen, giebt man ſie entwe⸗ der unmittelbar auf geroͤſtete Semmelſcheiben, oder
man treibt ſie vorher durch ein Haarſieb.
56. Erdbeerſuppe. Die Erdbeeren werden mit Wein und Waſſer aufgekocht, durch ein Haarſieb getrieben, verſuͤßt, uͤber Bisquit oder in Butter gebratene Senr⸗
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