Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
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Suppe uͤber, in Scheiben geſchnittenes, Nozgen⸗ brodt an.

28 Brodtſuppe. 8 Man koch die von gutem ſchwarzen Roggen⸗ brodte geſchnittene, und auf der Reibe geriebene Oberrinde in Waſſer weich, ſeihet durch einen fei⸗ nen Durchſchlag die klare Bruͤhe davon ab, in

ein anderes Gefaͤß, reibt das zuruͤckgebliebene Brodt

mit Butter durch und treibt es durch einen feinen Durchſchlag, gießt dann das Abgeſeihete wieder dar⸗ auf, thut Korinthen hinzu, bringt die Suppe wie⸗ der zum Kochen, richtet ſie an, und uͤberſtreuet ſie mit Zucker und Zimmt, Oder: 1

Man kocht geroͤſtete Oberrinde: vom ſchwarzen Roggenbrodte in Waſſer weich, reibt es durch einen Durchſchlag, kocht die durchgeriebene Maſſe mit fein geſchnittener Zitronenſchale, Salz, Butter und etwas Wein auf, zieht die Suppe alsdann mit Eydotter ab, und richtet ſie uͤber, in Scheiben geſchnittenes, und in Butter braun geroͤſtetes, ſchwarzes Noggenbrodt an, und ſtreuet Zucker und Zimmt daruͤber.

29 Semmelſuppe.

Man kocht in Scheiben geſchnittene und gelb⸗ lich geroͤſtete, oder auch nur in Stuͤcke zerſchnitte⸗

ne, rohe Semmel, entweder in Waſſer mit Butter

und Salz, oder in halb Wein und halb Waſſer