Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
13
Einzelbild herunterladen

15 K der Reſt eines Erbſenbreyes vertreten kann, mit der erforderlichen Quantitaͤt Fleiſchbruͤhe oder Waſ⸗ ſer, nebſt Butter Salz, Selleriewurzel und Sellerie⸗ kraut, oder junge Portulakſtengel, quirlt zuletzt auch wohl etwas, in Butter gelbbraun geröſtetes Mehl hinzu, richtet die Suppe uͤber in Butter ge⸗ brotene Semmel⸗ oder Brodtſcheiben, auch wohl

zugleich uͤber weichgekochtes und in ſchma⸗ le Streifen geſchnittenes Schweinsmaul oder

Schweinsohren, oder Bratwurſtſcheibchen an. Man kann auch die durchgeriebenen Erbſen mit

Milch aufkochen und uͤber Semmelſcheiben an⸗ richten.. 1

24 Gelbe Erſenſuppe ſauer geko⸗ t.

Man verduͤnnt die durchgerieben⸗ en Erbſen mit Waſſer und etwas Weineſſ laͤßt ſie mit zer⸗ chnittenen, und nebſt Mehl in Butter gebra tenen wiebeln, Salz, Pfeffer und Ingwer aufkochen und richtet die Suppe uͤber wuͤrflicht zeſchn tiaes Rog⸗ genbrodt an.

25 Gruͤne Srbſeuſuppr.

Man kocht ausgemachte gruͤne Erbſen in Fleiſchbruͤhe weich, wuͤrzt ſie mit Pfefferkraut, oder Thymian oder Peterſilie, macht die Bruͤhe durch

etwas, in Butter gebratenen, Mehl ſaͤmig, zieht ſie

mit Eydotter ab, und richtet die Suppe uͤber, in Butter geroͤſtete Semmelſcheiben an..